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Reiseerfahrungen Island


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Da einige Luxe ja schon in Island waren, würde ich mich freuen von euren Erfahrungen zu profitieren. Ich würde ganz gerne im nächsten Jahr eine kleine Reise nach Island machen und denke, dass sicherlich noch weitere Personen hier die Insel gerne erkunden würden.

 

Vielleicht können diejenigen ihre Erfahrungen hier preis geben. Ich würde gerne 14 Tage dort hin. Reisezeit ist auf die Ferien beschränkt. Was würdet ihr als Route empfehlen? Wie sieht es mit der Unterbringung vor Ort aus? Zelt und Auto oder Hotel zu Hotel? Was sollte man auf jeden Fall sehen was kann man sich sparen? Mit dem Auto die Insel erkunden oder zu Fuß und Bus? Was für Kosten kommen auf einem zu? ....

 

Vielleicht kann man mehrere solcher Themen aufmachen und die gesammelten Erfahrungen nieder schreiben. Ich kann beispielsweise etwas über Thailand beitragen, andere über Schottland....! Klar ist, dass die Fotografie einen hohen Stellenwert bei den Reiseberichten einnehmen sollte.

 

grüße

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War mehrere Male in Island, insgesammt sicher schon über nen halbes jahr zusammen gekommen, einmal 3 Monate am Stück, diesen Sommer 1 Monat. Konkrete Fragen gerne per PN, helfe auch gerne bei der Reiseplanung, aber das würde zu sehr ausarten, nen "gesamt" Bericht abzugeben.

Ansonsten kann ich zu Mexico, Australien, Cuba, Guatemala, Belize, Norwegen oder Schottland Erfahrungen weitergeben...

Wie gesagt, bei Fragen schreib(t) mir ne PN...

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Tja,

ich kenne mich eigentlich nur gut an der Westküste der USA (Washington, Oregon und vor allem Kalifornien) und sehr gut auf der Insel Elba in Italien aus. Sind jetzt nicht die abgefahrensten, einsamsten Gegenden. Sollte jemand Tipps benötigen, schreib ich allerdings gerne etwas dazu.

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  • 1 month later...

Toller Bericht!

 

Ich schreibe nun auch mal etwas zu Island, hatte es völlig vergessen.

 

Gestartet sind wir in Düsseldorf und von dort aus ging es nach Keflavik. Wir haben dort ein Auto gemietet um damit einmal die Ringstraße zu fahren. Unsere Tour hat (leider nur) 2 Wochen gedauert und bereist haben wir Island im Juni 2012. Ich habe viele 400 Asa Filme eingesteckt, weil ich dachte, dass Wetter wird eher durchwachsen werden. Als wir dort ankamen, waren es aber immer 20 Grad und Sonnenschein. Im Anhang habe ich einen Screenshot der ungefähren Reiseroute hochgeladen. Natürlich haben wir hier und dort noch Abstecher gemacht und sind an dem einen Ort mal länger und an einem anderen weniger lange geblieben. Wir hatten alles in unserem Suzuki Swift, welcher auch völlig ausgereicht hat. Die Straßen, die ins Inland führten, waren teilweise überschwemmt und noch nicht befahrbar. Wenn man diese befahren will, darf man das nur mit einem geländegängigem Wagen.

 

Die Campingplätze sind wir einfach immer so angefahren und haben immer einen Platz bekommen, was aber vielleicht auch daran liegen kann, dass wir im Juni dort waren und nich Juli oder August. Mit einem Zelt für 2 Personen hat eine Nacht immer ungefähr 1500 ISK im Schnitt gekostet, was so glaube ich noch nicht einmal 10 Euro sind. Seit dem ich dort war, habe ich mir vorgenommen, nurnoch mit gemietetem Auto ( ~ 850 Euro) und einem Zelt zu reisen, da man so sehr flexibel ist. In Dyrholaey haben wir auch direkt am Meer gezeltet, dort stand eine kleine Hütte mit WC. Die Leute, die wir in Island getroffen haben, waren alle samt überaus freundlich (Inländer als auch Ausländer) und bei den Isländern selbst, waren viele interessante Menschen dabei. Ich würde mir auf jedenfall einen Crashkurs in Isländisch zu Gemüte führen, bzw. ein Wörterbuch mitnehmen, falls du mal einen Einheimischen photographieren willst. Zu deiner Frage, was sich lohnt anzusehn, kann ich nur sagen, dass sich meiner Meinung alles lohnt. Besonders magisch fand ich den Ort Djúpivogur, welcher ein kleines Fischerörtchen an einem Fjord ist.

 

Ziemlich teuer ist dieser ganze Tourikram: Walewatching, Gletscherwanderung und soetwas. Zu einem Gletscher bei Skaftafell sind wir auf eigene Faust und haben wahrscheinlich genau so viel gesehen, wie die Touristen (wahrscheinlich noch mehr, da wir höher und weiter gewandert sind).

Auch noch ein Tip, wenn du am Skogafoss vorbeikommst: Wenn du dort die Treppen hochgehst ist da oben ne Aussichtsplattform usw. wir haben uns mit ner Gruppe zusammengeschlossen und einfach über diesen Zaun drüber Richtung Inland bzw. zum Eyjafjallajökull. Auch eine sehr schöne Wanderroute, die man sich anschauen könnte.

 

Wie du auf der Karte sehen kannst, sind wir nicht Richtung Nordosten gefahren, sondern wieder in Richtung Reykjavik (wir wussten nicht wie es mit der Zeit hinhaut, wenn wir noch weiter rauf fahren). Wir sind im Schnitt am Tag 150 - 200 Km gefahren, also relativ gemäßigt. Wenn du schneller bist, fahr auf jedenfall noch nach Nordwesen. In der Nordwestlichen Region gibt es, so weit ich gehört habe viele Vogelarten.

 

Was ich nicht gemacht habe, war auf einem Islandpferd reiten. Das nächste mal, wenn ich Island bereisen werde, hole ich das aber defintiv nach und starte in die andere Richtung als auch weiter in das Inland.

 

Falls noch Fragen sind könnt ihr mir die gerne Stellen, bin nicht der überkrasse Island Experte, aber ich hoffe, ich kann sie euch beantworten.

 

Falls der Satzbau komisch ist, ich hab hier und dort mal was eingeschoben.

 

Viele Grüße

post-85-13627018658844_thumb.jpg

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post-265-13627018661404_thumb.jpgkurz: zu allen grünen routen + fast alles im hochland kann ich auskunft geben, falls baronat irgendwo nicht helfen kann.

generelle fragen wie gesagt auch gerne, aber so nen rundumschlag ist mir gerade zu viel.

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Hat jemand Reiseerfahrungen für Norwegen?Speziell wo die größten Abschnitte an Autostrecke sind mit hohen abschüssigen Straßen.Sprich: Nichts für Leute, die Höhenangst haben.Danke!

mhm... also was man mit höhenangst nicht fahren sollte: trollvejen, die "atlantikstraße" und die passstraße zum lysefjord (lysebotn) ansonsten hab ich das gefühl, dass die straßen meist eher relativ harmlos sind... natürlich kann es wenn man sich einem fjord entlang schlängelt auch 20m runter gehen, aber kA ob das schon relevant ist.
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