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Richtig Reisen | Fotoreisen


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Guten Abend,

 

hat irgendjemand vielleicht eine Idee / Empfehlung für Anbieter von Fotoreisen, die nur einen geringen (am besten keinen) Workshopcharakter aufweisen, aber dennoch von einem Reiseanbieter vorgeplant / grob vorstrukturiert sind. Natürlich gibt es die üblichen verdächtigen Expeditionsanbieter - aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so "normalsterbliche" Trekkingangebote für meine Fotografien zu geringe Zeitfenster zur Verfügung stellen.

 

Ich suche also:

Komplettpakete mit Flug, vor Ort gebuchten Übernachtungen bei Einheimischen / Zeltplätzen, gegebenenfalls Dolmetscher für die etwas exotischeren Regionen dieses Planeten. So im Format Armenien / Georgien, Iran oder Kamtschatka in denen es keinen ausgeprägten Rucksacktourismus samt entsprechender Infrastruktur gibt.

 

 

 

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Komplettpakete mit Flug, vor Ort gebuchten Übernachtungen bei Einheimischen / Zeltplätzen, gegebenenfalls Dolmetscher für die etwas exotischeren Regionen dieses Planeten. So im Format Armenien / Georgien, Iran oder Kamtschatka in denen es keinen ausgeprägten Rucksacktourismus samt entsprechender Infrastruktur gibt.

 

Ãœbernachtungen bei Einheimischen --> couchsurfing

 

Komplettpaket mit Flug, ich bitte dich. Bisschen bequem, der Jung... :)

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Ziemliche Marktlücke. Sowas selber anzubieten wäre natürlich der Hammer. Weg von den Massentouren, hin zu inhaltlichen Touren mit einem Schwerpunkt auf Fotografie. Vielleicht ist das aber wegen der ganzen verschiedenen Fotocharkatere gar nicht zu machen? 

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Schon wenn zwei Fotografen gemeinsam zum Landschaft knipsen losziehen, gibt es doch schon den Ärger über gleiche Motive in jedem Foto, wie soll das denn bei noch mehr Leuten funktionieren?

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Ãœbernachtungen bei Einheimischen --> couchsurfing

 

da musste ich schmunzeln... überlegte mir, dass es sicher lustig wäre bei couchsurfing nach einer jurte in der hintermongolei, ein blockhaus mit vulkanherd auf kamtschatka oder ein bergkloster in armenien zu suchen... ich rede eben von gebieten die weder durch pauschalreisen, noch studentische und nach-abi auslandsaufenthalte infrastrukturtechnisch erschlossen sind. dachte das wär bei meiner beschreibung rausgekommen.

 

Komplettpaket mit Flug, ich bitte dich. Bisschen bequem, der Jung

 

naja... ich rede ja nicht von Neuseeland, Thailand oder den anderen üblichen verdächtigen Ländern. Sondern Ländern in denen es kaum touristische Infrastruktur gibt - und wenn dann maximal inländisch. Nehmen wir mal als Beispiel die Lenafelsen in Sibirien. Man muss von Moskau erstmal an eine der größeren Städte am Unterlauf der Lena kommen und von dort aus über mehrere Tage per Schiff zu den Felsen. Könnte man jetzt natürlich selbst organisieren, aber sowohl Inlandflüge in Russland, das Chartern eines Schiffs vor Ort und die Sprachbarriere sind für mich als Problemstellungen kein Zeichen von Bequemlichkeit. Natürlich wäre mir da ein Komplettpaket mit Flug nach Russland, Inlandflug vom Moskau aus, Übernachtungen und Bootsfahrt zur Location lieber, als mich vor Ort alles erst ohne jegliche Russischkenntnisse organisieren zu müssen - das Fotografieren soll im Mittelpunkt stehen. Via Internet ist da auch nicht so viel zu machen, weil das keinesfalls zur Ausstattung der kleinen Siedlungen an den Flussufern gehört.

 

Deswegen gibt es ja für Trekking / Expeditiionen die entsprechenden Anbieter die das übernehmen - bis in die entlegendsten Ecken der Welt. Aber eben scheinbar nicht - zumindest in dieser Breite - für Fotografen. Mit Bequemlichkeit hat das imho alles eher wenig zu tun...

 

Schon wenn zwei Fotografen gemeinsam zum Landschaft knipsen losziehen, gibt es doch schon den Ärger über gleiche Motive in jedem Foto, wie soll das denn bei noch mehr Leuten funktionieren?

 

Naja glaub ich jetzt per se nicht. Das liegt zum großen Teil auch immer an den Fotografen. Z.B. gibt es ja auch den Typ Fotograf, der immer nur Ziele abklappert, die bereits im Internet präsent sind (insbesondere z.B. bei Westen der USA, Island, Australien etc.) - da spielts dann keine Rolle ob der/diejenige allein unterwegs ist oder in einer Gruppe (außer dass man sich in der Gruppe im Bild steht, bei den genannten Zielen steht aber so oder so meist jemand im Bild rum mit Kamera und Stativ). Wenn aber dagegen ein fotografisch nur in sehr geringem Maße bearbeitetes Gebiet aufgesucht wird, kann man von einem (wechselnden) Basislager ja immer im Tagestourumfeld arbeiten - allein oder auch mit mehreren (mit mehreren macht dann z.B. Sinn wenn man es mit Bären etc. zu tun bekommen kann). Schließlich wär ein Guide, der lokale Kontakte hat, die Sprache der Einheimischen spricht und die Gegend kennt und gegebenfalls auch auf bestimmte Motivewünsche eingehen kann auf jedenfall sehr von Vorteil. Scouten nach neuen Locations ist ja schön und gut, dennoch kostet es viel Zeit. V.a. ist zu Bedenken, dass diese Gegenden nicht in kleinen Maßstäben auf Karten einsehbar sind und auch die Auflösung von Google Maps meist beschränkt ist. Sprich das herauslesen von spannenden Locations ist dort bei weitem nicht so einfach wie z.B. in Europa.

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ich rede eben von gebieten die weder durch pauschalreisen, noch studentische und nach-abi auslandsaufenthalte infrastrukturtechnisch erschlossen sind. dachte das wär bei meiner beschreibung rausgekommen.

 

Achso, ich dachte du meinst sowas wie die schönen Hinterlandsgebiete in Mallorca oder den Bayrischen Wald.

Ne, im Ernst. Ich kann nicht für die Hintermongolei, Armenien oder Sibirien sprechen, bin aber dennoch im ein oder anderen Teil der Erde gewesen, ohne Internet, Elektrizität und fließend Wasser (und Nach-Abi Reisen habe ich auch eher nicht gesehen...). Nuja, couchsurfen oder ähnliches gab es halt trotzdem, interessant.

Mich schrecken halt irgendwelche Komplettreisen immens ab, aber deine Begründungen machen durchaus Sinn. 

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Wenn du evtl. doch von dem "alles wird mir organisiert" trip wegkommen willst: sprich mit lokalen grassroot NGOs am besten CBOs (in deinem Fall evtl. aus dem environment Umfeld). Die können dir jemanden vermitteln, meist spricht jemand englisch und vermutlich freuen die sich auch über Geld. Du kannst noch dazu eine sinnvolle Sache unterstützen und ihnen im Nachhinein auch Bilder zur Verfügung stellen, wenn du möchtest.

Gerade in nicht touristischen Ländern (Touristen sind ja immer die anderen...) hast du so die besten Chancen. Ich habe allerdings festgestellt, das gerade in touristisch nicht erschlossenen Gebieten die Leute vor Ort dir (auch mit Händen und Füßen) die schönen Orte zeigen können und vorallem auch wollen. Jeder ist schließlich stolz auf seine Heimat....

 

PS: deine Meinung über "einheimische"-Fotografie teile ich zu großen Teilen. Das sollte aber wo anders diskutiert werden. Ist aber sicher ein spannendes Thema...

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