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Gemeinsam Allein - Menschen im Altersheim


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Im August 2013 durfte ich in einem Altersheim fotografieren. Daraus resultierte eine Ausstellung die vom Oktober bis Dezember 2013 lief. Wie es war in einem Seniorenheim zu fotografieren könnt ihr hier nachlesen.

 

Ein Erlebnis aus dieser Zeit hat mich enorm geprägt, einer dieser Personen ist kurz nach dem ich sie fotografiert habe, gestorben. Ich war also die Person, die das letzte Foto gemacht hat. Als Fremder. Das Foto wurde dann auch auf ihrer Beerdigung gezeigt... 

 

Ein weiteres sehr intensives Erlebnis war die Demenz Station...

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Gefällt mir seeehr gut! Das sind mal Bilder, die wirklich nachdenklich machen aber einen zwischen drin auch mal schmunzeln lassen (Wii Bowling, das ganze Team aufgereiht). Da muss ich sofort an meine Zivizeit zurückdenken. Finde es fast schade, dass es das nicht mehr gibt. Hat mir damals sicher nicht schlecht getan, so ein wenig Realität zwischen Abi und Studentenleben.

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Ich kenne die Bilder ja schon länger und hatte es vielleicht schon mal irgendwo anders gesagt. Die Motive, die sind echt gut, aber ich finde dieses abreißende Weiß und Schwarz nicht so gut. Es hindert mich am Sehen und Erleben der Bilder, weil es manchmal einfach so heftig ausfällt. Details wirken dadurch verwaschen, nicht präsent, wie ich sie gerne hätte. Ich finde den look auch zu modisch für das Thema, oder anders, irgendwie ist das gerade inflationär benutzt, gerade mit jungen hübschen Mädchen auf irgendwelchen Tumblr-Blogs. 

 

Ich finde das Thema ansonsten sehr gut umgesetzt. Gibt es sonst nichts zu meckern. ;)

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Ich kenne die Bilder ja schon länger und hatte es vielleicht schon mal irgendwo anders gesagt. Die Motive, die sind echt gut, aber ich finde dieses abreißende Weiß und Schwarz nicht so gut. Es hindert mich am Sehen und Erleben der Bilder, weil es manchmal einfach so heftig ausfällt. Details wirken dadurch verwaschen, nicht präsent, wie ich sie gerne hätte. Ich finde den look auch zu modisch für das Thema, oder anders, irgendwie ist das gerade inflationär benutzt, gerade mit jungen hübschen Mädchen auf irgendwelchen Tumblr-Blogs. 

 

Ich finde das Thema ansonsten sehr gut umgesetzt. Gibt es sonst nichts zu meckern. ;)

 

Schließe ich mich 1:1 an. 

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Ja schließe mich da ebenfalls an... ich würde gern länger auf dem einzelnen Foto verweilen - aber aus fotografischer Sicht bleib ich dann doch wieder am Look hängen. Ich glaub da wär weniger mehr, eine simple Schwarzweißumwandlung welche den Betrachter weniger vom Bildinhalt ablenkt. (Wobei ich verstehen kann dass du u.U. versucht hast durch den sich durchziehenden Look die Koheränz der Serie aufrechtzuerhalten) Die Zusammenstellung und die Momente die du eingefangen hast gefallen mir gut, teilweise richtig stark.

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Auch ich finde die Reportage wirklich, wirklich toll! :luxthumbsup:

 

Dennoch muss ich meinen Vorrednern bezüglich des Looks zustimmen. Dieser ist sehr präsent, unterstützt die Kraft der Fotos aber in meinen Augen nicht, sondern nimmt ihnen eventuell sogar etwas von ihrer Stärke.

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Man kann den Look aber auch als Unterstützung des Themas verstehen.

 

Das Verblassen der Erinnerung; das sich-Anstrengen, mehr zu sehen; das Verschwinden der Menschen und ihrer Persönlichkeit.

 

Aus fotografischer Sicht gehts mir auch so, wie meinen Vorschreibern.

Aus der Themensicht passt es.

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Die Fotos hab ich schon auf Deinem Blog gesehen. Prima Strecke!

Ich bin der Meinung, dass gerade das blasse sw den Inhalt der Fotos unterstützt.

Tolle Umsetzung des Themas!

 

Könntest du für mich kurz aufschlüsseln, warum du das diese starken Kontraste mit wegbrechenden Höhen und Tiefen, die dann doch kein richtiges Schwarz ergeben, hier passend findest? Vielleicht ist ja was dran und ich seh einfach nicht den Punkt. ;)

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Sehr starke Arbeiten, vor allem die direkteren Portraits gefallen mir sehr gut. In diesen Gesichtern sieht man sich selbst hier und da reflektierend, andere wiederum sind schon teilweise oder auch schon weiter entrückt. Ich muss direkt an meine Eltern denken. Es sind teilweise nachdenkliche Gesichter, die zu fragen scheinen, wars das?

Ganz besonders die 1, 3, 5, 12, 13 und 15 berühren mich sehr.

Der Look? Finde ich jetzt nicht schlimm, frage mich aber, wozu? Das braucht es nicht und aus meiner Sicht ist es eher störend.

Es lenkt so oder so vom Thema ab.

 

Gruß, Kai

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Also ich finde den Look sogar ziemlich passend fürs Thema. Verwaschen und ausgebleicht, so wie die Erinnerung(skraft) eines Demenzkranken. So wie das Alter überhaupt.. oder die Sehkraft, die langsam nachlässt. Ich finde den Look hier ziemlich melancholisch, authentisch, transportiert für mich ein Gefühl. Gerade #2 oder #3 - richtig stark!

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Könntest du für mich kurz aufschlüsseln, warum du das diese starken Kontraste mit wegbrechenden Höhen und Tiefen, die dann doch kein richtiges Schwarz ergeben, hier passend findest? Vielleicht ist ja was dran und ich seh einfach nicht den Punkt. ;)

Ich habe meine Oma dement erlebt. Sie war früher sehr - sagen wir mal - zackig drauf. Kontrastreich. Schwarz und weiß eben. In der Krankheit war davon nichts mehr zu spüren. Kein "zu ende denken". Alles verwaschen. Grau. Weiße Flecken, es fehlen einfach Erinnerungen. Kein richtiges schwarz. Das erkenne ich in der Bearbeitung wieder und finde es passend.

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Auch ich kenne die Bilder schon etwas länger und der look gefällt mir ziemlich gut.

Störend finde ich in gar nicht, sondern es paßt einfach gut zum Motiv zusammen und harmonisiert damit recht gut.

 

Insgesamt eine tolle Serie :)

 

Schöne Grüße

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Sehr emotionale Serie. 

 

Die Motive und die Momente gefallen mir sehr gut, insgesamt finde ich das du ein schwieriges Thema klasse umgesetzt hast. Ich finde die Mischung auch ganz gelungen: neben Hilfsbedürftigen Bewohnern zu zeigen, dass das Altenheim nicht der Vorhof des Friedhofs sein muss, gefällt mir. 

 

Etwas was mir Gedanken macht: Du zeigst hier die positive Seite aus Sicht der Bewohner- es sollte aber jedem klar sein, das es bei weitem nicht in jedem Heim so gut aussieht. Bin zu Müde um meine Gedanken besser zu sortieren. 

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Ich finde es sehr interessant, wie unterschiedlich die Leute auf meine Bilder reagieren. Bei der Vernissage, standen Leute weinend vor den Bildern - weil sie sich an ihre Oma erinnert gefühlt haben. Einige finden die Bilder ganz trostlos, andere finden ich zeige eine gute Seite des Altersheims... Zumindest ist ein Ziel erreicht, es wird (auch in unserem Alter und in meinem Umfeld) darüber geredet. 

 

Für mich war dieser Look, von Anfang an klar. Ich weiß nicht wieso, ich hab mir immer so die Bilder vorgestellt. Daher hab ich diesen dann auch so umgesetzt. 

 

Ein Auszug aus meinem Blogartikel:

Ich hab die Bilder instinktiv in Grautöne gefärbt und die Kontraste verstärkt. Viele Menschen neigen dazu, verschiedene Lebensphasen in Schwarz oder Weiß einzuteilen, daher ist die Bearbeitung für mich eben kein Schwarz / Weiß – sondern Grau, ein Zwischending, voller verschiedener Einflüsse. Ein Leben verläuft meist nicht geradlinig, sondern wellenartig, mal geht es uns Menschen besser, mal geht es uns schlechter. Oft ist aber unser Leben eines: normal. Und um dies alles in Farben zusammenzufassen, habe ich die Farbe Grau gewählt. Grautöne, die unser Leben widerspiegeln."

 

Danke für die ganze Resonanz... Die Strecke hat mich selbst etwas verändert und ich bin froh diese Möglichkeit gehabt zu haben. 

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Ein Auszug aus meinem Blogartikel:

Ich hab die Bilder instinktiv in Grautöne gefärbt und die Kontraste verstärkt. Viele Menschen neigen dazu, verschiedene Lebensphasen in Schwarz oder Weiß einzuteilen, daher ist die Bearbeitung für mich eben kein Schwarz / Weiß – sondern Grau, ein Zwischending, voller verschiedener Einflüsse. Ein Leben verläuft meist nicht geradlinig, sondern wellenartig, mal geht es uns Menschen besser, mal geht es uns schlechter. Oft ist aber unser Leben eines: normal. Und um dies alles in Farben zusammenzufassen, habe ich die Farbe Grau gewählt. Grautöne, die unser Leben widerspiegeln."

 

 

Ich weiß gar nicht, ob man da soooo viel reininterpretieren muss, von wegen "Leben in schwarz und weiß einteilen" und so.

Allein, dass das aus einer Intuition heraus so entstanden ist, spricht dafür, es auch so umzusetzen und sich eben nicht immer beeinflussen zu lassen.

Mein erster Eindruck war auch eher "Verhaltene Ablehnung" bezüglich der Grautöne, nun sind ein paar Tage vergangen und so hat sich auch meine Sichtweise darauf etwas verändert, inzwischen finde ich es eigentlich ganz passend so...

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